Ernest Hemingway nutzt TYPO3 Neos?

In seiner Keynote auf der TYPO3 Konferenz 2014 in Berlin hat Morten Gade heute betont, wie wichtig das Werkzeug bzw. die verwendete Technologie für einen Autor ist. Ein bekanntes Beispiel ist die Schreibmaschine von Ernest Hemingway. Zu ihrem CMS haben die allermeisten Redakteure derzeit vermutlich ein weniger inniges Verhältnis (vorsichtig formuliert), als Hemingway zu seiner Schreibmaschine.

In seinem Vortrag hat Morten Gade mehrere Strategien vorgeschlagen, um das Verhältnis vom Autor zur Technik zu verbessern oder gar eine positive emotionale Bindung zu erzeugen. In dem Zuge hat er auch das Tool „Write or die“ erwähnt, einen Texteditor, der den Autor über verschiedene Anreize helfen soll, die Angst vor dem leeren Blatt zu überwinden. Im „Consequence Mode“ beispielsweise muss der Autor in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Anzahl Wörter schreiben. Ist er zu langsam, bekommt er verschiedene alarmierende Hinweise. (An dieser Stelle ein Geständnis: Ich habe das Tool während des Vortrags kurz getestet, sorry für das Alarmgeräusch allen Zuhöreren). Solche Ideen wünscht sich Morten auch für Content Management Systeme.

Wir haben also spaßeshalber und als Proof of Concept Neos um einen „Write or die“ Editing Mode ergänzt. Viel Spaß!

1 Kommentar

  1. Als Ideenfindungstechnik, bei der man einfach schreibt was einem in den Sinn kommt, ohne aufzuhören, finde ich das sehr nützlich und klar: ‚Unter Druck entstehen Diamanten‘ 😉 – Wir wissen allerdings auch, dass Stress nicht unbedingt zu dem besten Gehirnleistungen führt. Ich finde daher, so etwas wie ein „focus writer*“-Mode wäre eine tolle Sache!
    kann NEOS das auch?! 😉
    Thomas – übernehmen Sie ?!

    *http://gottcode.org/focuswriter/